Der Gelehrte Karim Asgaroglu kommt zu einer wissenschaftlichen Konferenz nach Ankara. Zugleich reist er nach Istanbul, um seinen Plan zu verwirklichen, an einer türkischen Hochschule zu lehren. Karim ist ein Mensch, der in schweren Zeiten und unter widrigen Umständen seine Würde als Intellektueller, seine Persönlichkeit und Integrität bewahrt – und dafür bitter bezahlt. Der Schmerz um Karabach, die Sehnsucht nach Schuscha und die bitteren Erinnerungen an die Tragödie von Chodschali, die er stets in sich trägt, sind im wörtlichen wie im übertragenen Sinne die Ursache seiner Herzschmerzen. Familiensorgen, das gebrochene Versprechen einer Stelle in Istanbul und andere große und kleine Enttäuschungen kommen hinzu und verkürzen Karims Leben.
Der Film beruht auf Motiven der Erzählung „Ein Hotelzimmer in Sıraselviler“ von Anar Rzayev.