Diese ungewöhnliche Lebensgeschichte beginnt 1980 in Moskau, der Hauptstadt der UdSSR, geht 2015 in einer malerischen Region im Nordwesten Aserbaidschans weiter und endet im fernen Kuba. Ilgar Suleymanov, Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spiele in Moskau, hat sich längst vom Profisport zurückgezogen und führt ein ruhiges Leben in seinem Heimatort. Er unterrichtet Sport an der örtlichen Schule, hört oft Radio und verbringt seine Freizeit mit seinen Kollegen und engsten Freunden Valeh und Dadash. Jedes Wochenende genießen die Freunde das Leben am Ufer eines Sees nahe dem Ort – beim Angeln, mit fröhlichen Scherzen und Hauswein. Doch jeden Abend kehrt Ilgar allein nach Hause zurück, denn trotz seiner Fröhlichkeit ist er ein einsamer Mensch. Keine Familie, keine Kinder, kein Blick in die Zukunft, keine Pläne, kein Glaube … Eines Tages klopft es an Ilgars Tür, und sein Leben verändert sich vollkommen.