
Elnur Karimov wurde am 11. September 1981 in Baku geboren. Sein Vater Umbay Karimov arbeitete im Busdepot Nr. 2 in Baku, seine Mutter Solmaz Karimova ab 1969 als Korrektorin beim Verlag Azərnəşr. Ab dem dritten Lebensjahr beschäftigte er sich zusammen mit seinen Geschwistern im Pionierpalast (benannt nach Juri Gagarin) mit Tanz und vor allem im Nagara-Zirkel mit Musik. 1986 trat er beim 50. Jubiläum des Pionierpalastes im Heydar-Aliyev-Palast mit dem Nagara-Solo „çırtma qaytağı“ auf. Ab 1988 war er als jüngster Nagara-Spieler Mitglied des Ensembles des Kulturpalastes „Klub der Seeleute“. 1989 nahm er an den „Tagen der aserbaidschanischen Kultur“ in Krasnowodsk und Schewtschenko teil. 1989 wurde er wegen seines besonderen Talents auf Beschluss von Afsar Javanshirov ohne Prüfung in das Kunstgymnasium aufgenommen, wo er Unterricht in Streich- und Blasinstrumenten, Gesang und Schauspiel erhielt. Während seiner Gymnasialzeit spielte er Shahriyar in der Jubiläumsaufführung „Şəhriyar“, Fuzuli beim Jubiläum „Məhəmməd Füzuli“, Rustam Bey in Sultan Majid Ganizades „Xor-Xor“ (Inszenierung: Mammadkamal Kazimov) und Gochu Asgar in Uzeyir Hajibeyovs Operette „O olmasın, bu olsun“ (Inszenierung: Anvar Abluj). Die von den Gymnasiasten gespielte Aufführung „O olmasın, bu olsun“ wird im Goldenen Archiv von AzTV aufbewahrt. Während der Gymnasialzeit betrieb er die Sportart Kung Fu To’A und wurde Meister der Hauptstadt.