Der junge Taleh arbeitet mit seinem Vater Ahmad in einer Möbelwerkstatt. Ihr Leben verläuft in einem einfachen, aber liebevollen Alltag. Ahmad ist für Taleh nicht nur Vater, sondern auch Freund. Doch eines Tages betritt ein alter, verwahrloster Mann die Werkstatt und sagt zu Taleh: „Ich bin dein richtiger Vater.“
Diese Worte säen Zweifel in Taleh. Jedes kleine Detail aus Ahmads Vergangenheit – ein Blick, eine ausweichende Antwort, die Bitte um einen Salzstreuer – scheint nun die Spur einer verborgenen Wahrheit zu tragen. Heimlich geht Taleh ins Kinderheim, sucht in den Akten und findet schließlich ein Blatt mit seinem Nachnamen und dem Vermerk „Vater: Fikrat“.
Nun bricht alles zusammen. Taleh stellt Ahmad zur Rede, beschuldigt ihn der Lüge und verlässt das Haus, um seinen „echten“ Vater zu finden. Am Ende des Weges empfängt ihn Fikrat, der seit Jahren unter seiner Wahrheit leidet. Er wirkt freundlich, doch die kalte Luft des Hauses, die Stille darin und die alten Möbel verbergen den Schatten einer Tragödie …