Ali (Namig Agayev) ist Rudertrainer in der Stadt Mingachevir. Er kommt weder mit seiner Frau noch mit seinem heranwachsenden Sohn zurecht. Seine polnische Geliebte und Kollegin (Aleksandra Andreyevska) schlägt ihm vor, gemeinsam ins Ausland zu gehen. Jedes Mal zögert Ali. Innerlich fühlt er sich einsam – ein willensschwacher, unentschlossener Mensch, der das Glück nicht in seiner Familie, sondern bei anderen sucht. Dieser Charakter schafft Probleme in seiner Familie. Eine Nachbarin (Gulshad Bakhshiyeva) deutet seiner Frau Leyla (Mehriban Zaki) an, dass ihr Mann eine andere trifft. Leyla, der Typus der aufopfernden aserbaidschanischen Frau, antwortet: „Ich vertraue ihm.“
Auch Alis Konflikt mit seinem Sohn (Elmin Imamverdiyev) ist ein Hauptthema. Von der ersten Szene an demütigt er ihn vor anderen und verbietet ihm, ihn in der Öffentlichkeit Vater zu nennen. Er macht seinen Sohn zum Kapitän der Rudermannschaft, nimmt ihm den Titel aber kurz vor dem Wettkampf wieder ab und gibt ihn einem anderen. Erschüttert stürzt sich der Junge ins Wasser und verschwindet.
Die Suche von Ali und Leyla nach ihrem vermissten Sohn wird zum Kern des Films. Sie beginnt, ihre zerrüttete Familie ein Stück weit zu heilen. Alis reuevolle, qualvolle Suche und Leylas innerer Aufruhr sind vom Autor präzise gezeichnet. Sie vereinen sich in der Suche nach ihrem Sohn, und in diesem Moment kann selbst die polnische Frau sie nicht mehr trennen.