Die Ereignisse spielen etwa in den 1990er Jahren. Im Film gibt es das Bild einer Festung, die Zeugin aller Geschehnisse ist. Diese alte Festung nahe einem abgelegenen Bergdorf wurde einst von Feinden angegriffen, hat sich aber nie ergeben.
Ein Filmteam kommt ins Dorf. Die historische Festung ist durch lange Vernachlässigung verfallen; die Dorfbewohner haben sogar ihre Steine für ihre Häuser verwendet. Doch das Interesse des Filmteams an der Festung verändert ihre Haltung: Sie sehen sie nun nicht mehr nur als Denkmal, sondern als Träger des historischen Gedächtnisses des Volkes.
Die Bewohner des Dorfes an der Grenze zum Feind leben jeden Tag in Angst. Eines Tages muss das Dorf geräumt werden, denn der Feind hat die Grenze überschritten und rückt mit großer Macht vor. Alle verlassen das Dorf. Nur ein Mitglied des Filmteams will nicht gehen und bleibt in der Festung. Er sagt: Je mehr wir fliehen, desto mehr werden sie uns jagen.