
2009 schloss er sich in New York Vice Media (damals VBS.tv) an und arbeitete in Redaktion und Produktion. 2010 zog er nach Moskau und leitete beim Fernsehsender Doschd die Promotion- und Interstitial-Inhalte. Hasanov nahm später an den Workshops Berlinale Talents und EAVE Producers teil. Internationale Aufmerksamkeit im Filmbereich erregte Rufat Hasanov erstmals 2013 mit dem gemeinsam mit Elvin Adigozal gedrehten abendfüllenden Spielfilm „Buqələmun“. Der Film war beim Filmfestival Locarno für den Goldenen Leoparden nominiert. Er arbeitete in Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Bakur Bakuradse, Natalja Merkulowa und Alexei Tschupow an hochkarätigen Projekten. Sein zweiter Film „Daxildəki Ada“ (2020) gewann beim Filmfestival Sarajevo den Preis für die beste Regie, erhielt beim Festival Nouvelles Images Persanes den Preis der Internationalen Jury und war Aserbaidschans Einreichung für die Kategorie Bester Internationaler Film bei den 94. Academy Awards. Seit 2014 arbeitete er als Regisseur im Filmstudio „Azərbaycanfilm“. 2019 wurde er Generaldirektor des Debüt Film Studios und startete dort das Projekt InterAct, ein Filmlabor, das Produktion, Postproduktion, Vertrieb und Finanzierung für aufstrebende Filmregisseure unterstützt. 2020 wurde er zum Leiter der Abteilung Kinematographie (später Audiovisuelle und Interaktive Medien) des Kulturministeriums Aserbaidschans ernannt, beaufsichtigte die Gründung der ARKA (Filmagentur der Republik Aserbaidschan), war von 2022 bis 2023 deren kommissarischer Geschäftsführender Direktor und gründete zudem „Filming Azerbaijan“, die erste nationale Filmkommission des Landes. Seit 2023 beschäftigt er sich bei der von Timur Bekmambetow gegründeten Hollywood-Firma Bazelevs Company mit dem innovativen Screenlife-Format. 2025 erhielt er in Washington ein Stipendium des Central Asia-Caucasus Institute. Beginnend 2008 als Gastdozent an der Regionalschule Rangeley Lakes in Maine leitete er Seminare an der Sommer-Medienschule in Litauen (2015) und gab Trainings an der Staatlichen Universität für Kultur und Kunst Aserbaidschans und im Zentrum für zeitgenössische Kunst YARAT in Baku.