
Nasiba Zeynalova, die bei Alexander Tuganow, Maharram Hashimov und Aghasadig Garaybayli lernte, spielte während ihrer Ausbildung am Technikum Katharina („Der Widerspenstigen Zähmung“, William Shakespeare), Elvira („Don Juan“, Jean-Baptiste Molière) und Elisabeth („Maria Stuart“, Friedrich Schiller). Die Schauspielerin, die ihr Leben mit dem Theater für Musikalische Komödie verband, verließ das Kollektiv auch in den Jahren nicht, in denen die Kunststätte mit Unterbrechungen als Truppe oder als Ensemblegruppe bei der Philharmonie tätig war. In Inszenierungen aserbaidschanischer klassischer Operetten trat sie in charakteristischen Bühnenfiguren wie Gulpari, Tante Jahan und Sanam („Ər və arvad“, „Arşın mal alan“ und „Məşədi İbad“, Uzeyir Bey Hajibeyov) sowie Malak Khanim und Kalak Khanim („Əlli yaşında cavan“, Zulfugar Bey Hajibeyov) auf. In der reichen Rollengalerie der Schauspielerin haben die in übersetzten Werken gespielten Rollen Kabato und Barbale („Keto und Kote“, Wiktor Dolidse; Übersetzung: Shamsi Badalbayli), Smeraldina („Der Diener zweier Herren“, Carlo Goldoni, musikalische Bearbeitung: Shamsaddin Fatullayev), Zivar Khanim („Məhəbbət gülü“, turkmenischer Dramatiker Mukhtar Huseynov und Suleyman Alasgarov), Alma („Şirin arzular“, Übersetzung: A. Suleymanov und Abdulla Gudrat), Gesija („Tiflis nəğməsi“, Lewon Dschubabirija und Schota Milorowa; Übersetzung: Adil Babayev) und Gulbadam („Qız anası“ („Die Mutter meiner Geliebten“), Georgi Khugajew und A. Owanow) einen besonderen Platz. Die glanzvollste Periode im Schaffen Nasiba Zeynalovas ist mit der Darstellung der voneinander verschiedenen komischen Personen in Inszenierungen musikalischer Komödien zeitgenössischer Komponisten zu modernen Themen verbunden. In dieser Hinsicht gilt die Schauspielerin als unersetzliche Darstellerin der folgenden Rollen.