
Masud Panahi wurde am 10. Januar 1943 geboren. 1966 schloss er die Kunstschule (benannt nach Azim Azimzade) ab, 1972 die Fakultät für Malerei des Staatlichen Unionsinstituts für Kinematographie (WGIK) und die Kurse für Inszenierungsregie im Bereich Animation beim WGIK. Von 1973 bis 1979 arbeitete er im Filmstudio „Azərbaycanfilm“ (benannt nach Jafar Jabbarli) als Regisseur und Zeichner von Animationsfilmen. In diesen Jahren organisierte er mehrere Animationskurse und bildete Dutzende Animationsfachleute aus. Masud Panahi ist Autor des Animationsfilms „Tıq-tıq xanım“ („Pıspısa xanım və Siçan bəy“). Seit 1979 lebt er in Deutschland. Beim Zentralen Fernsehstudio Berlin und bei verschiedenen Animationsstudios wirkte er an der Produktion von über 60 Animationsfilmen mit. Eine der letzten Arbeiten M. Panahis ist der 2012 mit Unterstützung der aserbaidschanischen Diaspora in Berlin gedrehte Animationsfilm „Zerstörter Friede“ („Sükutun pozulması“) über die Tragödie in der Stadt Chodschali. 2020 erschien in Berlin Masud Panahis autobiografisches Buch „Rezin xoruz“.