
Elmira Balahuseyn gizi Shabanova wurde am 1. November 1940 in Baku geboren. Ihr Vater war zunächst Fabrikdirektor, später Abgeordneter des Obersten Sowjets der UdSSR. Am Staatlichen Kunstinstitut Aserbaidschans (benannt nach M. A. Aliyev) absolvierte sie zunächst die Schauspiel- (1958–1962), dann die Regiefakultät. 1962–1997 arbeitete sie als Lehrerin und Dozentin. Im Filmstudio „Azərbaycanfilm“ wirkte sie in rund 30 Spielfilmen mit. Nach zwei Filmen war sie auf Verbot ihres Mannes Rufat Shabanov bis 1977 nicht im Kino zu sehen. Mit dem Kurzspielfilm „Bədbəxtliyin astanasında“ kehrte sie 1977 ins Kino zurück und schuf vor allem in den 80er Jahren nacheinander interessante Figuren in Film, Rundfunk und Fernsehen. Einen wichtigen Platz nimmt darunter die meisterhaft gespielte Hamida Khanim im Film „Qəm pəncərəsi“ ein, gedreht nach dem Drehbuch und unter der Regie von Anar.