
Nach 35 Jahren Pause machen sich Musiker erstmals vom Eingang des Sangesur-Korridors auf den Weg ins alte Ordubad. In den zum historischen Erbe gewordenen Vierteln erklingen zum ersten Mal die Bayatis von Ordubad, begleitet von Originalmusik. Vom Zentrum der Stadt bis in die entlegensten Dörfer erwachen Bräuche zum Leben, über die nie gesprochen wurde und die es in keiner anderen Region Aserbaidschans gibt. Denn die Hauptmission der Musiker ist es, die jahrtausendealten, bis heute verborgenen Rhythmen Ordubads freizulegen. Die Menschen von Ordubad, ihre Traditionen, Artefakte, selbst die Früchte, die dort wachsen, werden nach und nach zum untrennbaren Teil dieser Rhythmen. Die Verbindung zwischen Walnussbäumen und den Türen der alten Häuser, warum die alten Moscheen Ordubads ohne Minarett gebaut wurden, das Geheimnis der eiskalten Quellen und vieles mehr wird erstmals ausführlich erklärt. Die für Ordubad stets aktuellen Fragen „Warum nennt man diesen Ort seit Jahrhunderten die Residenz des Paradieses?“ und vor allem „Warum nannte der Nationale Führer Heydar Aliyev gerade Ordubad die Perle Aserbaidschans?“ bleiben nicht länger unbeantwortet. So wird Ordubad, im Februar dieses Jahres in die Vorschlagsliste der ICESCO aufgenommen, im dokumentarisch-musikalisch-ethnografischen Film „Die Residenz des Paradieses“ zu einer besonderen Figur. Wir präsentieren den Trailer des 45-minütigen Films, produziert von Azernyumedia im Auftrag des Ministeriums für Kultur der Republik Aserbaidschan, in Partnerschaft mit dem Regionalbüro der ICESCO in Baku und mit dem Informationszentrum Real Tahlil als Medienpartner. Der Film ist die erste Produktion im Rahmen des Konzepts „Aserbaidschanische Kultur 2040“. Drehbuch und Regie: Kamran Gasimov; Kamera: Arif Zeynalov; Musik: Siyavush Karimi; Berater: Mir Shahin Agayev, Jamil Guliyev und Aytan Jafarova; Schnitt: Elchin Shukur; Ton: Samir Asadov und Ugur Safarov; Bayati-Gesang: Ilaha Murad; Finanzdirektorin: Sevinj Khalilova.
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